Coronavirus versus Immunsystem

Coronavirus versus Immunsystem

Händewaschen spült zwar Viren und Bakterien weg – doch Sie können mehr tun

 

Fast jedes Jahr, in den Erkältungssaisonen Herbst und Frühjahr, erwischt uns die Grippe. Ausgelöst durch unterschiedliche Viren, die mehr oder weniger starke Krankheitssymptome verursachen.

Viren dringen aktiv oder passiv in einen Organismus, um sich dort zu vermehren. Viren sind nur innerhalb von Wirtszellen vermehrungsfähig, nicht aber außerhalb. Die infizierte und zur Virusvermehrung umfunktionierte Wirtszelle kann von einem gesunden Immunsystem als „Gefahr“ erkannt und zum Absterben gebracht werden. Diesen hocheffizienten Kampf unseres Körpers erleben wir als Verkühlung oder Grippe mit den bekannten Symptomen (Hals-, Kopf-, Gliederschmerzen, Frösteln, Fieber, laufende Nase, Husten etc).

 

Ziel einer Immunsystemstärkung ist grundsätzlich das Verhindern von schweren Infektionen.

Sind zum Beispiel die Zinkspeicher im Organismus leer oder zu niedrig, wird das Immunsystem geschwächt und das Virus kann sich ungehindert ausbreiten. Durch die regelmäßige Zinkeinnahme kann eine Erkältung oder Infektion nicht ganz verhindert, aber abgeschwächt werden.

Laut Medien breitete sich das Coronavirus (COVID-19) ursprünglich im Dezember 2019 in der Stadt Wuhan aus und wurde mutmaßlich auf einem Markt von Wildtieren auf den Menschen übertragen. Wenige Monate später ist das Coronavirus in Europa angekommen.

Umarmung

Diese Form der Begrüßung sollte in Zeiten einer Ansteckungsgefahr vermieden werden. Die Ausbreitung des Virus macht sich bereits deutlich in der Bevölkerung bemerkbar – Großveranstaltungen wurden abgesagt und etliche Menschen befinden sich in Quarantäne.

Es  ist wichtig, die Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus rechtzeitig zu erkennen, da sie denen eines grippalen Infektes ähneln  (u.a. hohes Fieber, Husten und Schnupfen, ein allgemein starkes Krankheitsgefühl). Das COVID-19 greift hauptsächlich die Atemwege an und zeigt sich unter anderem durch starke Atembeschwerden mit Kurzatmigkeit.

Da momentan kein Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung steht, beschränkt sich die Behandlung zum jetzigen Stand auf Immunsystemstärkung und Linderung der Symptome.

Eine infizierte Person ist bereits ansteckend, bevor sie selbst Symptome bemerkt und steckt durchschnittlich zwei bis drei weitere Menschen mittels Tröpfcheninfektion an. Aufgrund der langen Inkubationszeit (ein bis zwei Wochen bis zum Ausbruch der Krankheit) ist es unklar, wie viele Menschen bereits infiziert und für andere schon ansteckend sind.

Besonders Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind anfälliger für jede Form von Infektionen, nicht nur für eine Infektion mit dem Coronavirus.

Es ist auch noch nicht bekannt, wie lange Coronaviren auf Oberflächen überleben können. Je nach Virenstamm und Anzahl der Viren schwanken die Werte zwischen unter fünf Minuten und 28 Tagen. Daher sollten Gegenstände und Oberflächen, die häufig berührt werden, gründlich reinigt oder desinfiziert werden (Türschnallen, Sitzlehen, Tastatur, Fernbedienung). Vergessen Sie keinesfalls Ihr Handy oder Tablet!

 

Vorbeugen statt Nachversorgung

Sinnvolle Maßnahmen, um das Infektionsrisiko durch Rhino-, Noro-, Grippe-, Herpes simplex-, Corona- oder sonstige Viren und Bakterien zu minimieren:

  • Stärken Sie das ganze Jahr über Ihr Immunsystem!
    VerbotenDie essentiellen Vitalstoffe Zink, Selen, Eisen und Kupfer sind hierfür die wichtigsten Verbündeten.
  • Händeschütteln, wenn möglich, einschränken und danach Desinfektionsgels benutzen.
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen nach jedem Toilettengang und bei jeder Rückkehr in Ihr Zuhause.
  • Fassen Sie sich möglichst nicht mit den Fingern ins Gesicht, an Mund, Nase oder Augen.
  • Papiertaschentücher benutzen und nach einmaligem Gebrauch sofort entsorgen.
  • Trinken Sie mit anderen Personen nicht aus einem Glas oder aus einer Flasche.
  • Husten und Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  • Vermeiden Sie Kontakt mit erkrankten Personen oder jenen, die mit Erkrankten persönlichen im Kontakt standen.
  • Halten Sie zu Infizierten etwa zwei Meter oder mehr Abstand.
  • Treten Sie keine Reise in Regionen an, die vom Virus betroffen sind. Flugzeuge und andere Transportmittel (Bus, Bahn) bergen meist eine hohe Ansteckungsgefahr.
  • Sollte es unumgänglich sein, sich an einem Ort längere Zeit mit vielen Menschen aufhalten zu müssen, tragen Sie einen entsprechenden Mundschutz und verwenden Sie Desinfektionstücher (Kaufhäuser, Hotels, U-Bahn)!
  • Lüften Sie regelmäßig die benützten Wohn- oder Arbeitsräume (Sauerstoffaustausch).
fistbump

Ansteckungsfrei: Der Faustgruß ist Studien zufolge hygienischer als das Händeschütteln!

Diese Maßnahmen schützen nicht nur Sie, Ihre Familie oder den Einzelnen in Ihrem Umfeld, sondern mindern auch die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Virus bzw. einer Erkrankung.

Bleiben Sie gesund,
Ihr Dr. Gruber