Globalbelastung – Teil 1

Teil 1

Die Globalbelastung

Unterschiedliche Gesichtspunkte bei Schadstoffeinflüssen

 

 

shutterstock_664214389Unsere Umwelt wird in vielfältiger Art und Weise hohen und regelmäßigen Belastungen ausgesetzt. Sind es chemische Gifte, die fast überall gegenwärtig sind, Verbrennungsrückstände verschiedenen Ursprungs, Schädlingsbekämpfung und Düngung oder die in den letzten Jahren zunehmende radioaktive Strahlung – in Medienberichten werden diese Einflüsse letztendlich meist als für den Menschen (relativ) ungefährlich dargestellt. Unterstützend werden oft – teilweise extrem überhöhte – Grenzwerten angegeben, die der Beruhigung der Bevölkerung dienen sollen. Also Werte, von welchen Giften auch immer, die der „Mensch“ gefahrlos ertragen kann oder soll.

Diese Toleranzbereiche werden nach mehr oder minder sinnvollen Studien berechnet, die sich nur auf einen einzigen toxischen Stoff und nur auf gesunde Menschen beziehen. Abgesehen davon, dass niemals Schadstoffgrenzwerte für erkrankte Personen gemessen wurden, werden auch weltweit, je nach vorhandenem Verantwortungsbewusstsein der jeweiligen Regierungen, teilweise überhöhte und nicht nachvollziehbare Toleranzwerte angegeben, um keine Panik hervorzurufen.

Verfechter der evidenzbasierten Medizin (Ärzte sollen Ergebnisse wissenschaftlicher Studien den eigenen individuellen Erfahrungen vorziehen) werden auf organisatorische und institutionelle Ebene übertragen. Das heißt, Empfehlungen werden nicht für individuell Erkrankte, sondern für eine Gruppe von Kranken oder für eine ganze Bevölkerung ermittelt. Die daraus resultierenden strengen Vorgaben behindern die medizinische Therapiefreiheit und die Ergebisse können risikobehaftet oder bereits in kurzer Zeit sogar überholt sein (mehr dazu im kommenden Artikel »Entgiftungsmöglichkeit«).

shutterstock_292061525Wichtig wäre jedoch, auch jene tolerierbaren Werte bei Kranken oder bereits mit Umweltgiften oder Schwermetallen Belasteten anzugeben. Tatsache ist, dass individuell betrachtet bereits geringe Mengen an toxischen Belastungen Organ- oder Erbgutschädigungen verursachen und den Menschen seiner Gesundheit berauben können.
Die gesamttoxische Belastung der heutigen Zeit nimmt immer mehr Einfluss auf unsere Gesundheit. Trotzdem wird auch bei Patienten mit bereits teilweise massiven klinischen Symptomen oder mit Befindlichkeitsstörungen jedweder Art in allen Bereichen der Medizin kaum an eine toxische Belastung oder Schädigung gedacht, vielmehr werden Medikamente zur Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt. Geschweige denn können und wollen sich viele im Gesundheitswesen Tätige nicht vorstellen, dass eine Mehrzahl solcher akuten aber auch permanenten Belastungen zu einer potenziellen Gefahr für unsere Gesundheit wird.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch nicht mit Toxinen belastet ist, ist nach meiner jahrzehntelangen Erfahrung gleich Null.

Wie man solchen Belastungen, vor allem im Bereich toxischer Schwermetalle hilfreich begegnen kann, werde ich im nächsten Newsletter berichten.

Ihr Dr. Gruber

 

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